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Rechtsphilosophie ArtikelRechtsphilosophie ist ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit den Merkmalen und der Erkennbarkeit des Rechts, wie es ist und sein sollte, beschäftigt.
Buch-Tipp: Bitte anschnallen Richtung Zukunft! Moskauer Pirouetten. Picus Lesereisen Dringend empfohlen Selten habe ich ein Buch gelesen, das meine Heimatstadt Moskau so scharfsinnig beobachtet, und das gleichzeitig mit so viel Leichtigkeit und Gedankentiefe. Es wäre ein Verlust, wenn dieses Buch ca. von Moskau-Touristen als Reisebegleiter gelesen würde - es gibt so viel mehr her. Mir imponiert der frische Stil der Kurzgeschichten,... | |
Der allgemeinen Entwicklung der Westlichen Philosophie folgend, haben sich Fragestellung und Methoden der Rechtsphilosophie in dem Laufe der Zeiten gewandelt. Am Beginn stand die Frage, wie sich der einzelne unter dem Gesichtspunkt religiöser, familiärer und staatlicher Pflichten richtig zu verhalten habe (Hesiod, Homer, griechische Tragiker). Bei den späteren antiken Philosophen standen Fragen der besten Staatsverfassung in dem Zentrum des Interesses (Platon, Aristoteles, Cicero, Polybios, s. Politische Philosophie). In der christlichen philosophischen Literatur ging es in dem wesentlichen um zwei Fragen. Einerseits wurde stets aufs Neue das Verhältnis von göttlichem und menschlichem Recht und damit in staatsrechtlicher Hinsicht das Verhältnis von Staat und Kirche durchdacht (Augustinus, Luther). Das zweite große Thema war die Ableitung von Rechtsgrundsätzen oder moralischen Prinzipien aus der geoffenbarten Religion (Moraltheologie, Thomas von Aquin). Mit der Renaissance trat wieder stärker das Interesse an staatsphilosophischen Fragen hervor (Niccolò Machiavelli, Thomas Hobbes). In der frühen Neuzeit wurde dieses Thema in dem Anschluss an Platons frühe Entwürfe in Gestalt verschiedener Staatsutopien fortgesetzt (Thomas Morus, Francis Bacon, Tommaso Campanella). Die Bemühungen um eine philosophische Begründung politischer Entwürfe wurde seit der Aufklärung verstärkt fortgesetzt. Einige der damals entwickelten Denkansätze sind bie heute von grundlegender Bedeutung (Montesquieu, Jean Jacques Rousseau], Immanuel Kant). Einzelheiten zu den staatsphilosophischen Lehren sind in dem Artikel Staatsphilosophie zu finden.
Nachdem die staatsrechtlichen Überlegungen mit den seit der Aufklärung entwickelten Demokratietheorien zu einem vorläufigen Abschluss gelangt waren, wandte sich das Interesse der Rechtsphilosophen wieder vermehrt der grundsätzlichen Frage zu, was überhaupt die Kriterien für Richtiges Recht seien. Hier können seit dem 18. Jahrhundert verschiedene "Schulen" unterschieden werden, die schlagwortartig mit folgenden Begriffen gekennzeichnet werden können:
(Abschnitte noch auszuführen)
Buch-Tipp: Das bewusste Universum. Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft Einzigartig Wer sich die Rezensionen durchliest, versucht zu erfahren, welchen Inhalt das Buch verfolgt. Zwei andere, großartige Wiedergaben des Buches möchte ich ca. ungern wiederholen.
Es geht einzig und alleine um die Frage, die auch im Film Bleep, zum Amit Goswami beigetragen hat, gestellt wird: Wie tief willst Duins Mysterium eintauchen.... |
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Buch-Tipp: Richtig Golf länger und genauer. Kraft und Richtung (BLV-Sportpraxis Top) gute Hilfe Wenn es mal wieder nicht so richtig läuft, ist dieser Auszug aus dem großen Buch von Kölbing (Richtig gutes Golf, mehr wissen, besser spielen), meine Rettung. Die Erläuterungen zu dem richtigen Ansprechen, zu dem Rückschwung und Vorschwung sind zwar beim zweiten Mal Lesen sehr langatmig. Das Entscheidende habe ich mir aber angestrichen... |
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Buch-Tipp: Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann Provokativ und Eigenwillig! Ein Künstler wie er zynischer nicht sein könnte. Einerseits amüsant, andererseits zu dem Nachdenken anregend. "Nach unserem Tod sollte man uns in eine Kugel setzen und diese Kugel wäre aus mehrfarbigem Holz. Man würde sie dann bis zu dem Friedhof rollen lassen und die damit beauftragten Totengräber hätten durchsichtige... |
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Seit den 70er Jahren tritt eine rechtsphilosophische Richtung hervor, die in dem Anschluss an antike (Cicero) und späthumanistische (Giovanni Battista Vico ) Ansätze eine Topische Jurisprudenz vertritt. Den Vertretern dieser Richtung, die heute meist mit dem Schlagwort Rechtsrhetorik oder rhetorische Rechtstheorie auf sich aufmerksam machen, geht es deshalb, die Rechtsfindung in größerer Unabhängigkeit von kodifizierten Quellen (Positives Recht, Gesetze) und einer dazu ausgebildeten juristischen Dogmatik wieder mehr an eine alle Gesichtspunkte berücksichtigende (topische) Argumentation in dem jeweiligen Einzelfall heranzuführen. Sie greift damit eine Methode von Jurisprudenz wieder auf, wie sie in dem Römischen Recht üblich war und wie sie heute noch teilweise in dem englischen und amerikanischen case law oder überhaupt in den Ländern des Common Law gepflegt wird.
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Ein weitere Richtung der Rechtsphilosophie der neueren Zeit verfolgt einen mehr erkenntnistheoretischen oder logischen Ansatz. Den Vertretern dieser Richtung geht es nicht so sehr um Fragen der inhaltlichen Richtigkeit von Recht, sondern um die Erforschung der logischen Struktur von Rechtsbegriffen und Rechtssätzen, ihrer axiomatischern Ableitbarkeit und systematischen Ordnung (Jürgen Rödig , Eike von Savigny , Norbert Hoerster , Robert Alexy ). Diese Überlegungen haben inzwischen zu so ausgefeilten Theorien geführt, das daraus neue Wissenschaftsgebiete (Rechtstheorie und Gesetzgebungslehre) entstanden sind, die die herkömmliche Disziplin Rechtsphilosophie mehr und mehr abzulösen beginnen.
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Eine weitere wichtige Richtung in der modernen Rechtsphilosophie geht von soziologischen Ansätzen aus (Karl Popper, John Rawls, Niklas Luhmann). Diese Ansätze sind bisher nicht über propädeutische Anfänge hinausgediehen, weil kein ausreichendes empirisches Material zur Verfügung steht. Die Sammlung und Aufbereitung empirischen Materials, das auch für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesetzgebungslehre erforderlich wäre, ist Aufgabe einer die Zeitgeschichte mit in den Blick nehmenden rechtsgeschichtlichen Forschung und der Rechtstatsachenforschung. Rechtstatsachenforschung zur tatsächlichen Wirkung von Rechtssätzen in dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben findet heute ca. punktuell aus Anlass bestimmter Gesetzgebungsvorhaben statt. Eine vermehrte institutionalisierte Beobachtung zeitgenössischer Rechtssetzung und ihrer Wirkungen wäre ein dringendes Desiderat moderner Staatsverwaltung.
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